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Pressemitteilung:

Bisingen ist InternetDorf/2008

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Stuttgart, 7. Mai 2008 - Am heutigen Mittwoch kürte Minister Peter Hauk MdL den Internetauftritt der Gemeinde Bisingen zum Besten seiner Art in Baden-Württemberg. Die Bisinger dürfen sich ab sofort Bürger des offiziellen InternetDorfs/2008 nennen. Der mit 7500 Euro dotierte und landesweit ausgeschriebene Preis wird vom Ministerium für Ernährung und ländlichen Raum Baden-Württemberg jährlich an das überzeugendste kommunale Internetprojekt verliehen.

Das Besondere bei Bisingen: Der komplette Internetauftritt verwendet ausschließlich so genannte Open-Source-Produkte. Diese Art Software ist frei im Internet verfügbar und wird häufig von mehreren Entwicklern gleichzeitig entwickelt und erweitert. So fiel die Wahl auf das Content Management System TYPO3, das mit Hilfe unterschiedlichster Erweiterungen zur vollständigen Bürgerplattform ausgebaut wurde. Das System bietet so neben den herkömmlichen Informationen eine Vielzahl weiterer Besonderheiten, die von der Fachjury auch in besonderem Maße bei der Entscheidungsfindung bedacht wurden.

So etwa die in dieser Form einzigartige virtuelle Bürgersprechstunde. Hier können sich die Bisinger Bürger mit Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen, direkt an ihren Bürgermeister wenden. Dieser antwortet persönlich innerhalb von wenigen Tagen. Das alles geschieht online vom heimischen PC. Dieser Service findet in der Bevölkerung solch regen Anklang, dass sich die Anfragen teilweise auf dem Schreibtisch des Bürgermeisters Joachim Krüger sammeln. Eine derart große Resonanz überraschte anfänglich sogar den Initiator dieser Idee, Jürgen Weber, Geschäftsführer des ausführenden Balinger Internet-Dienstleisters Weber eBusiness Services GmbH. So machten die Einwohner beispielsweise bereits ihrem Unmut über die Missachtung des Rauchverbots und über „Froschleichen“ in der örtlichen Teichanlange Luft.

Aber auch auf nützliche Detailarbeit wurde viel Wert gelegt. Auf Anglizismen, Fremdwörter und Abkürzungen wurde weitgehend verzichtet. Für Besucher mit Einschränkungen der Sehkraft wurden die Inhalte vollständig barrierefrei, das heißt behindertengerecht, erfasst. Sämtliche Schriften lassen sich vergrößern und sogar die Farbkontraste können invertiert werden, um so körperlich eingeschränkten und älteren Menschen die Informationsaufnahme zu erleichtern.

Beeindruckt waren die Experten der Jury vom „interaktiven Ortsplan“, in dem nicht nur alle kommunalen Einrichtungen abrufbar und per Satellitenbild auffindbar sind, sondern auch sämtliche Standorte von Unternehmen, Kirchen, Vereinen und vielen weiteren Institutionen für den interessierten Besucher hinterlegt wurden.

Um das Redaktionssystem TYPO3 für derartige Anforderungen fit zu machen, entwickelte der Internetdienstleister Weber eBusiness Services ein System speziell für Kommunen. Darüber hinaus war das Balinger Spezialisten-Team maßgeblich am Erfolg des gemeinsamen Projektes beteiligt. So wurde gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung ein vollkommen neues Konzept ausgearbeitet. Dieses beinhaltete unter Anderem ein runderneuertes und bedienerfreundlichen Design sowie eine klare Informationsdarstellung, auch bei vielen Inhalten.

Gerade bei derartigen Speziallösungen sei es besonders wichtig, das Vertrauen der Gemeindeverwaltung zur Verwirklichung eigener Ideen zu haben, so Projektleiter Jürgen Weber. Eine erfolgreiche Website sei immer nur mit beidseitigem Engagement von Gemeinde und Agentur möglich.

Das Ergebnis überzeugte die beiden Partien dabei auf Anhieb, so dass sich die Firma Weber entschloss, die über Monate entstandene Kommunenlösung unter dem Namen WEBERkommunal als Open-Source-Produkt interessierten Dritten frei zur Verfügung zu stellen. Dabei überwiegen für Jürgen Weber die Chancen gegenüber den Risiken. Er sehe es als Herausforderung stets einen Tick besser als die Konkurrenz sein zu müssen. Außerdem erhoffe er sich eine gute Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung gemeinsam mit anderen Agenturen.

Im Gespräch nach der Preisverleihung verriet er außerdem, dass diese Auszeichnung für ihn und seine Mitarbeiter zugleich Ansporn und Motivation für weitere Projekte im kommunalen Bereich sei. Für sein Unternehmen stehe bei der Konzeption neuer Projekte allerdings klar der Nutzen für den Bürger im Vordergrund. Bei einem gelungen Auftritt seien weitere Teilnahmen an Wettbewerben nicht ausgeschlossen.



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