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Pioniertat: Am Freitag startet Krügers

virtuelle Bürgersprechstunde

Gelb war gestern. Der neun Jahre alte Bisinger Internet-Auftritt mit der markanten Farbe hat ausgedient. Unter www.bisingen.de präsentiert sich die Gemeinde jetzt in frischem Design und mit neuen Inhalten: Am Freitag geht Joachim Krügers virtuelle Bürgersprechstunde ans Netz.

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BISINGEN Joachim Krüger darf sich als Pionier fühlen. Einen Schultes mit einer virtuellen Bürgersprechstunde im Internet gebe es in Baden-Württemberg noch nicht, sagt Jürgen Weber, Geschäftsführer des Balinger Internet-Dienstleisters Weber eBusiness Services. An diesem Freitag, 1. Februar, soll das Experiment beginnen. Die Bisinger Bürger werden die Chance haben, auf der runderneuerten Gemeindehomepage http://www.bisingen.de mit ihrem Rathauschef in den Dialog zu treten. Anfragen an den Bürgermeister, die sonst nur in dessen Bürgersprechstunde oder in öffentlicher Gemeinderatssitzung gestellt werden können, sind dann auch per Mausklick möglich. Krüger hat vor, die Anfragen innerhalb von wenigen Tagen zu beantworten.

Aber wie das bei Pioniertaten so üblich ist, weiß Krüger selbst nicht so recht, was auf ihn zukommt. "Lassen wir uns überraschen", sagte er gestern bei der Homepage-Präsentation vor Pressevertretern. "Das wird so bunt, wie das Leben ist." Dialoge über Themen, die von allgemeinem Interesse sind, sollen auch öffentlich dokumentiert werden. "Das schafft Interaktion zwischen Verwaltung und Bürgern", sagt der von der Gemeinde beauftragte Internet-Dienstleister Weber. Für ihn ist die Online-Sprechstunde eines der Schmankerl, mit denen er die Bisinger Homepage demnächst beim Wettbewerb um das beste Internetdorf zum Erfolg führen will. Auch Krüger ist zuversichtlich: "Wir treten an, weil wir gewinnen wollen."

Freilich stellen sich die Bisinger auch dem Wettstreit, weil sie sich davon "ein objektives Feedback" erhoffen, wie der Bürgermeister sagt. Erste Reaktionen sind fast durchweg positiv. "Wow, ihr Bisinger habt ja eine echt schicke Website. Da können wir uns mal eine Scheibe abschneiden", schreibt Alexandra Wissmann aus Hechingen. Selbst aus Kaufbeuren kommen Komplimente an die "Stadt" Bisingen, und Joachim Krüger freut sich besonders über das Lob von Arnold Dörzbach aus Mössingen, der nicht nur die Seite "toll" findet, sondern den Bisinger Kreisverkehrs-Springbrunnen als "Hammer-Idee" rühmt.

Sehen lassen können sich auch die Zugriffszahlen: Seit sechs Wochen ist die neue Website, auf der sich Bisingen unter der Burg-Silhouette als "liebenswert, lebenswert, sehenswert" anpreist, online. Bislang haben 9300 unterschiedliche Surfer die Homepage angeklickt und insgesamt 120 000 Seiten angeschaut. Zwölf abgerufene Seiten pro Besucher - das ist für Experte Jürgen Weber ein Beweis dafür, "wie interessiert die Leute an den Inhalten sind und wie lange sie sich auf der Seite aufhalten". Der Schnitt im Internet liege bei lediglich 3,8 Seiten.

Dafür haben die Firma Weber und das Bisinger Rathaus-Team um Evelin Beck auch eine Menge Arbeit investiert. Ein Jahr lang hat es gedauert, bis der nicht mehr ganz zeitgemäße Internet-Auftritt der Kirchspielgemeinde modernisiert war. Was jetzt unter http://www.bisingen.de abzurufen ist, kommt nicht nur in zeitgemäßer Optik daher, sondern umfasst auch einen Inhalt, der rund 250 Din-A-4-Seiten entspricht. Nimmt man das umfangreiche Pressearchiv hinzu, kommt man locker auf das Vierfache.

Übersichtlich und informativ vorgestellt werden die Gemeinde, die Verwaltung, Wirtschaft und Gewerbe, die Vereine und die anderen Träger des kulturellen und sozialen Lebens. Stark erweitert wird der Service für die Bürger. Von A wie Abbruchermächtigung bis Z wie Zählerstandsmitteilung präsentiert das Rathaus sein Dienstleistungsangebot. Neue Möglichkeiten, Antragsformulare herunterzuladen, ersparen dem vernetzten Bürger manchen, wenn auch längst nicht jeden Gang zum Rathaus. Und schließlich präsentiert sich Bisingen auch als attraktiver Wohn- und Gewerbestandort und als Ausflugsziel.

© Copyright 2008 Hohenzollerische Zeitung, Autor: Hardy Kromer