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/ Pressebericht

Schneller Draht

zum Bisinger Bürgermeister

Bisingen - Der direkte Draht zum Bürgermeister, ohne Terminanfrage im Vorzimmer: Einwohnersprechstunden sind in Bisingen bald auch vom Sofa aus möglich. Der neue Internetauftritt der Gemeinde Bisingen ist im Netz. Für Einwohner und Interessenten soll damit einiges bequemer werden.

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»Virtuelle Bürgersprechstunde « heißt eine der letzten Funktionen auf der Seite, die in den nächsten Tagen für Nutzer freigeschaltet werden soll. Dann können Bisinger ihre Fragen an die Verwaltung vom heimischen Computer aus stellen. Überhaupt soll mit der neuen Homepage ein neues Zeitalter der kommunalen Dienstleistung eingeläutet werden. Vieles an Behördengängen lässt sich künftig außerhalb der Öffnungszeiten des Rathauses erledigen. Aber längst nicht alles.

Gut ein Jahr Zeit und rund 12 000 Euro hat die Gemeinde investiert, um die alte Homepage aus dem 1998 zu aktualisieren und auszubauen. Die Federführung im Rathaus hatte Eveline Beck, umgesetzt hat das Konzept die Balinger Firma Weber eBusiness. Deren Geschäftsführer Jürgen Weber war bei der gestrigen Präsentation ziemlich zufrieden: »Im Augenblick ist das der modernste kommunale Auftritt im ganzen Zollernalbkreis.«

Die Firma hat in Bisingen ein neues Konzept umgesetzt, mit dem sich die Gemeinde auch der externen Prüfung stellen will – es wird zum Wettbewerb »Internetdorf« eingereicht.

Die Nutzer haben ihr Urteil schon gefällt, nachzulesen im »Gästebuch« der Seite: »Kompliment «, »weiter so«, »echt chic«, lauten die Kommentare. Die Zustimmung lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: Zwischen dem 18. und dem 31. Dezember waren 3200 unterschiedliche Besucher auf der Website unterwegs. Sie haben insgesamt knapp 43 000 Seiten aufgerufen. Im Januar waren bisher 6100 unterschiedliche Surfer auf der Homepage, klickten sich in 77 500 Seiten ein. »Keine Frage, das Medium Internet wird auch für Gemeinden immer wichtiger«, sagt Bürgermeister Joachim Krüger.

Das Angebot, laut Weber bislang schon »recht umfangreich «, wurde weiter ausgebaut, die Aufbereitung sei »übersichtlich, einfach und klar«. Und »barrierefrei«. Das heißt: so programmiert, dass blinde Menschen die Seiten nutzen können – sie können sich die Texte von einem Sprachprogramm vorlesen lassen. Die Informationsfülle ist enorm: 250 DIN-A4-Seiten stehen bereit, zusammen mit dem Pressespiegel sind es 1000 Seiten. Für PC-Kenner: Verwendet wurde ausschließlich frei verfügbare Software, die kostenlos aus dem Netz heruntergeladen wurde. Die Seiten können von den Rathausmitarbeitern selbst gepflegt und aktualisiert werden. Das senkt die Fixkosten.

Dem Bürger spart der Auftritt vor allem Zeit und Wege. Theoretisch bis zu 50 Prozent der Gänge ins Rathaus können wegfallen. Formulare von A wie Abbruchgenehmigung bis Z wie Zählerstandsmeldung Wasseruhr lassen sich abrufen, müssen aber vorläufig auf konventionellem Wege abgegeben werden, solange die Rechtslage mit der »elektronischen Unterschrift« nicht geklärt ist. Aber die Seiten seien ohnehin stets ausbaufähig. Ansonsten gibt es viele Daten und Bilder über Struktur, Kommunalpolitiker und Verwaltung, Wirtschaft und Vereine. Klubs und Betriebe können einen Link auf ihre eigene Seiten setzen lassen, wenn sie es wünschen. Oft benutzt sei außerdem der Ortsplan.

Ganz ohne direkten Kontakt wird es aber auch künftig nicht gehen. Die »Bürgersprechstunde « ist öffentlich, das heißt, für andere Nutzer sichtbar. Manche Frage regelt man vielleicht doch besser im persönlichen Gespräch.

© Copyright 2008 Schwarzwälder Bote, Autor: Volker Rath